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+49 711 214 787 54Die Kuppel gehört zum Kino Illuminations, rund 150 Menschen finden darunter Platz. Draußen liegt der Nordatlantik zwischen Southampton und New York. An Bord reisen mehr als 2.600 Gäste über den Ozean.
Ein Schiff dieser Größe trägt auch ein Theater und einen Ballsaal. In der Bibliothek stehen mehr als 10.000 Bücher. Größe bedeutet hier Auswahl für viele Seetage am Stück.
Am anderen Ende der Skala läuft ein Zodiac auf einen Strand der Antarktischen Halbinsel. Dort dürfen nur Schiffe mit weniger als 500 Gästen Menschen an Land bringen, und gleichzeitig stehen höchstens hundert Besucher an Land. Was auf der Queen Mary 2 die Größe möglich macht, garantiert hier die geringe Gästezahl. Zwischen diesen beiden Enden liegen im Portfolio von Radermacher Reisen vier Größenklassen:
Yachten und Expeditionsschiffe bis etwa 250 Gäste,
klassische Kreuzfahrt-Schiffe mit 400 bis 500 Gästen,
größere Luxusschiffe mit 600 bis 750 Gästen und
Ocean Liner mit mehr als 2.600 Gästen.
Jede Klasse hat ihren eigenen Vorteil und Nutzen. Welche passt, hängt von Route, Seetagen und Reisestil ab.
Die Gästezahl bestimmt dabei drei Dinge: wie viele Restaurants und Räume ein Schiff tragen kann, welche Häfen es anläuft und wie viele Menschen gleichzeitig an Land gehen. Kleinere Schiffe und Yachten erreichen kleinere Häfen und abgelegene Küstenstädte. Größere Schiffe bieten mehr Raum für Programm an Bord.
Die HANSEATIC-Flotte von Hapag-Lloyd Cruises fährt mit höchstens 230 Gästen, auf Antarktis-Expeditionen und bei der Umrundung Spitzbergens mit 199. Die Zahl hat einen Grund: Nach den Regeln der Antarktis-Veranstalter gelten ab 201 Passagieren strengere Vorgaben für Ort und Zeitpunkt der Landungen. Wer hier reist, erlebt mehr Zeit an Land und einen Tagesplan, der sich nach Wetter, Eis und Tierwelt richtet.
Ähnlich arbeiten die Expeditionsschiffe anderer Reedereien im Portfolio. Die Explorer-Schiffe von Ponant tragen je 184 Gäste, die Silver Origin von Silversea fährt mit 100 Gästen ganzjährig durch die Galápagos-Inseln, die Silver Endeavour mit 220 Gästen in die Polarregionen. Die Le Commandant Charcot von Ponant ist als Eisbrecher der Polarklasse 2 gebaut und bringt bis zu 245 Gäste bis zum Nordpol. Für den Ein- und Ausstieg ins Zodiac genügen ein sicherer Stand und etwas Beweglichkeit.
In dieselbe Größenklasse fallen die Luxusyachten. Die Four Seasons I hat 95 Suiten und elf Restaurants, die Amangati von Aman at Sea 47 Suiten. Die Yachten der Ritz-Carlton Yacht Collection erreichen kleinere Häfen und abgelegene Küstenstädte. Das Programm an Bord ist hier persönlicher, die Zahl der Mitreisenden überschaubar. Für viele Gäste ist gerade diese Nähe zum Ziel der Grund für die Wahl der kleinsten Klasse. Die Scenic Eclipse verbindet Expedition mit dem Komfort einer Yacht, unter Segeln reisen die Gäste der Sea Cloud Spirit und der Sea Cloud II.
Die EUROPA von Hapag-Lloyd Cruises reist mit höchstens 400 Gästen, die EUROPA 2 mit höchstens 500. Auf beiden Schiffen liegt das Verhältnis von Gästen zu Crew nahezu bei eins zu eins. Die EUROPA 2 verteilt ihre Gäste auf sieben Restaurants ohne feste Tischzeit, die EUROPA pflegt ein klassisches Programm mit festen Abläufen. Die 251 Suiten der EUROPA 2 haben alle einen eigenen Balkon und messen mindestens 28 Quadratmeter, rund 370 Crewmitglieder kümmern sich um die Gäste. Seit 2013 führt die EUROPA 2 die Bewertungen des Berlitz Cruise Guide an.
Aus eigener Erfahrung an Bord der EUROPA 2 können wir sagen: Von der Zahl der Gäste merkt man im Alltag wenig, weil sie sich auf Restaurants, Bars, Spa und Decks verteilen. Diese Größe verbindet eine breite Auswahl an Bord mit einem Schiff, das klassische Häfen im Mittelmeer, in Nordeuropa und in der Karibik anläuft. Die Routen der EUROPA 2 führen außerdem in die Südsee, nach Asien und in den Indischen Ozean.
Auch Silversea führt Schiffe in dieser Größe: Silver Shadow und Silver Whisper reisen mit je 392 Gästen. Für viele Gäste ist diese Klasse ein guter Einstieg, weil sie Auswahl und Überschaubarkeit verbindet.
Gästezahlen von Kreuzfahrtschiffen im Portfolio von Radermacher Reisen
Amangati, Aman at Sea: 47 Suiten
Four Seasons I: 95 Suiten
Silver Origin, Silversea: 100 Gäste
Ponant, Explorer-Schiffe: 184 Gäste
HANSEATIC-Flotte, Hapag-Lloyd Cruises: 230 Gäste, in der Antarktis 199
EUROPA, Hapag-Lloyd Cruises: 400 Gäste
EUROPA 2, Hapag-Lloyd Cruises: 500 Gäste
Silver Nova und Silver Ray, Silversea: 728 Gäste
Queen Mary 2, Cunard: mehr als 2.600 Gäste
Welche Größe zu Ihrer Reise passt, klären wir persönlich: +49 711 214 787 54, info@radermacherreisen.de
Die größeren Schiffe von Silversea tragen zwischen 596 und 728 Gäste. Silver Dawn und Silver Moon reisen mit je 596 Gästen, Silver Muse und Silver Spirit mit 632 und 636 Gästen, Silver Nova und Silver Ray mit je 728 Gästen und 544 Crewmitgliedern. Auf allen Schiffen von Silversea wohnen die Gäste in Suiten mit Butler-Service. Silversea führt damit Schiffe in drei Klassen: Expedition, klassisch mit 392 Gästen und größer mit bis zu 728 Gästen. Innerhalb einer Reederei lohnt deshalb der Blick auf das einzelne Schiff. Mehr Gäste bedeuten hier auch mehr Restaurants, Bars und Aufenthaltsräume, ein Vorteil auf Reisen mit vielen Seetagen.
Eine Grenze setzt diese Größe in der Antarktis: Schiffe mit mehr als 500 Gästen zeigen den Kontinent vom Deck aus, Landgänge bleiben kleineren Schiffen vorbehalten. Wer dort einen Landgang plant, wählt ein Schiff der kleinsten Klasse. Im Mittelmeer, in Nordeuropa oder in Asien zählen dagegen allein Route und Auswahl an Bord. Wer mehrere Wochen reist, findet auf diesen Schiffen Abwechslung zwischen den Häfen.
Die Queen Mary 2 ist für die Überfahrt über den Atlantik gebaut und gilt als einziges Passagierschiff, das den Atlantik regelmäßig überquert. Mehrere Tage ohne Land in Sicht prägen die Reise zwischen Southampton und New York. Für diese Seetage bietet das Schiff das Royal Court Theatre, Vorträge der Reihe Cunard Insights, Ballabende und einen Spa. Rund 1.250 Crewmitglieder arbeiten an Bord. Sogar Hunde reisen mit, in eigenen Zwingern an Bord. Zum Abendessen stehen die Restaurants Britannia, Princess und Queens Grill zur Wahl.
Die Abende folgen klassischer Tradition mit Gala-Abenden, der Dresscode ist entsprechend elegant. Familien finden Kinderclubs, die vor allem in den Schulferien geöffnet sind. Mit der Queen Elizabeth und der Queen Victoria stehen zwei weitere Schiffe von Cunard im Portfolio, beide mit klassischem Programm. Die Queen Mary 2 führt außerdem auf Weltreisen und thematische Routen, vom Mittelmeer bis nach Australien.
Ein Ocean Liner eignet sich für Reisende, die das Unterwegssein selbst suchen und viele Seetage mit Programm füllen möchten. Wer eine Reise mit vielen kleinen Häfen oder Landgängen in entlegenen Buchten plant, findet in den kleineren Klassen die passendere Form.
Die Route gibt oft den Rahmen vor. Für Landgänge in der Antarktis kommt nur ein Schiff mit weniger als 500 Gästen infrage, für die Atlantiküberquerung der Ocean Liner. Im Mittelmeer, in Nordeuropa und in der Karibik stehen alle Klassen zur Wahl. Auch die Dauer spricht mit: Auf kurzen Reisen zählt die Nähe zum Ziel, auf langen Reisen die Vielfalt an Bord.
Die Zahl der Seetage entscheidet über den Stellenwert des Schiffs. Bei vielen Seetagen zählt die Auswahl an Bord, bei täglichen Landgängen die Nähe zum Ziel. Wer zur Seekrankheit neigt, dem empfehlen wir große, ruhige Schiffe oder eine Flussreise. Auch der Stil an Bord unterscheidet sich: Auf der EUROPA 2 und bei SeaDream gilt smart casual, auf den Schiffen von Cunard gehören elegante Gala-Abende dazu.
Auch die Mitreisenden spielen eine Rolle. Die EUROPA 2 betreut Kinder im Knopf Club ab zwei Jahren, im Kids Club ab vier Jahren und im Teens Club für Elf- bis Fünfzehnjährige. Auf ausgewählten Expeditionen der HANSEATIC-Flotte erleben Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren im Programm Junge Entdecker Wissenschaft aus der Nähe. Silversea, SeaDream und die Ritz-Carlton Yacht Collection sind für Erwachsene konzipiert. Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität bieten viele Schiffe barrierefreundliche Suiten, auf Expeditionen setzt der Zodiac dagegen einen sicheren Stand voraus.
Je kleiner das Schiff, desto früher sind die gefragten Termine vergeben. Das gilt besonders für Expeditionen in der Hauptsaison. Wer eine Antarktis-Reise zwischen Dezember und März plant, beginnt die Planung im Idealfall rund ein Jahr im Voraus. Für Mittelmeer-Reisen zwischen Mai und Oktober, die Karibik zwischen Dezember und April und die Fjorde zwischen Juni und August gilt das in abgeschwächter Form.
Die Reihenfolge der Entscheidung lautet deshalb: zuerst Route und Reisezeit, dann die passende Größenklasse, dann das Schiff und die Suite. Bei der Suite gilt: Mittschiffs ist es ruhiger, auf hohen Decks weiter die Aussicht. Private Ausflüge mit deutschsprachigen Guides planen wir auf allen Klassen mit. Für die Antarktis rechnen wir die Anreise über Südamerika ein, Expeditionen starten meist in Ushuaia. Für die Queen Mary 2 planen wir Hotelnächte in New York oder Southampton vor oder nach der Überfahrt. Einen Überblick über Schiffe, Routen und Suiten gibt unser Kreuzfahrt-Magazin, das digital zum Blättern bereitsteht.
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Für eine erste Kreuzfahrt eignen sich häufig Schiffe mit 400 bis 500 Gästen, weil sie eine breite Auswahl an Bord mit überschaubarer Größe verbinden. Die EUROPA von Hapag-Lloyd Cruises reist mit höchstens 400 Gästen, die EUROPA 2 mit höchstens 500. Auf der EUROPA 2 verteilen sich die Gäste auf sieben Restaurants ohne feste Tischzeit, das Verhältnis von Gästen zu Crew liegt nahezu bei eins zu eins. Die richtige Größe hängt weniger von der Erfahrung ab als von Route und Reisestil.
Schiffe mit mehr als 500 Gästen zeigen die Antarktis vom Deck aus, Landungen sind ihnen untersagt. Nur Schiffe mit weniger als 500 Gästen landen an den zugelassenen Stellen, und dort stehen gleichzeitig höchstens hundert Besucher an Land. An Land begleitet ein Führer jeweils höchstens zwanzig Besucher. Die HANSEATIC-Flotte reduziert deshalb auf Antarktis-Expeditionen die Zahl der Gäste auf 199. Wer den Kontinent betreten möchte, prüft deshalb zuerst die Gästezahl des Schiffs.
Die EUROPA 2 reist mit höchstens 500 Gästen und einem Gäste-Crew-Verhältnis von nahezu eins zu eins, die Queen Mary 2 mit mehr als 2.600 Gästen als Ocean Liner. Auf der EUROPA 2 verteilen sich die Gäste auf sieben Restaurants ohne feste Tischzeit, die Queen Mary 2 ist für die Atlantiküberquerung gebaut, mit Theater, Ballsaal und einer Bibliothek mit mehr als 10.000 Büchern. Wer viele Häfen und ein legeres Bordleben sucht, wählt die EUROPA 2, wer das Unterwegssein selbst sucht, die Queen Mary 2.
Wer zur Seekrankheit neigt, dem empfehlen wir große, ruhige Schiffe oder eine Flussreise. Die Queen Mary 2 ist als Ocean Liner für lange Passagen auf offener See ausgelegt. Mittschiffs auf einem der unteren Decks ist die Bewegung des Schiffs am geringsten, auf hohen Decks sowie an Bug und Heck ist sie stärker spürbar. Wer empfindlich reagiert, wählt eher Routen mit kurzen Seepassagen, etwa im Mittelmeer, oder eine Flussreise auf dem Nil oder der Donau.
Für Familien mit Kindern eignet sich besonders die EUROPA 2 von Hapag-Lloyd Cruises. Sie betreut Kinder im Knopf Club ab zwei Jahren, im Kids Club ab vier Jahren und im Teens Club für Elf- bis Fünfzehnjährige. Auf ausgewählten Expeditionen der HANSEATIC-Flotte erleben Jugendliche im Programm Junge Entdecker Wissenschaft aus der Nähe. Die Queen Mary 2 bietet Kinderclubs vor allem in den Schulferien. Silversea, SeaDream und die Ritz-Carlton Yacht Collection sind für Erwachsene konzipiert.
Für Expeditionen auf kleinen Schiffen empfiehlt sich eine Planung rund ein Jahr im Voraus. Je kleiner das Schiff, desto schneller sind die gefragten Termine vergeben, besonders in der Hauptsaison. Die Antarktis-Saison liegt zwischen Dezember und März, die Fjorde lohnen zwischen Juni und August. Bei so kleiner Kapazität verteilt sich die Nachfrage auf wenige Suiten, und die beliebten Kategorien sind zuerst vergeben.
Auf einem Schiff mit 500 Gästen merkt man die Zahl der Mitreisenden im Alltag oft wenig, wenn sich die Gäste auf viele Räume verteilen. Die EUROPA 2 verteilt ihre Gäste auf sieben Restaurants ohne feste Tischzeit, dazu kommen Bars, Spa und Decks. Das Verhältnis von Gästen zu Crew liegt nahezu bei eins zu eins. Wer maximale Überschaubarkeit sucht, wählt eine Yacht wie die Four Seasons I mit 95 Suiten oder die Amangati mit 47 Suiten.
Eine Luxusyacht mit weniger als hundert Suiten bietet ein sehr persönliches Programm und erreicht kleinere Häfen. Die Four Seasons I hat 95 Suiten, einen L'Oceana Spa, eine Marina und elf Restaurants, die Amangati von Aman at Sea 47 Suiten. Die Yachten der Ritz-Carlton Yacht Collection erreichen ebenfalls kleinere Häfen und abgelegene Küstenstädte. Yachten eignen sich für Reisende, die kleine Häfen, Wassersport von der Marina und eine überschaubare Zahl von Mitreisenden schätzen.
Vor der Wahl des Schiffs klärt Radermacher Reisen vier Punkte: Route, Reisezeit, Zahl der Seetage und Mitreisende. Aus diesen Antworten ergibt sich die passende Größenklasse, danach folgen Schiff und Suite. Im Portfolio stehen Schiffe von 47 Suiten bis zu mehr als 2.600 Gästen, darunter Hapag-Lloyd Cruises, Silversea, Ponant, Cunard und mehrere Luxusyachten. Dazu kommen Fragen zur Seekrankheit, zum Dresscode und zur gewünschten Suite.
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