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+49 711 214 787 54Das Delta ist fast völlig flach, das Wasser breitet sich ringsum aus. Es kommt aus dem Hochland von Angola, mitten in Botswanas Trockenzeit. Zwischen Juni und August wächst das Delta auf ein Vielfaches seiner Fläche.
Wildtiere ziehen dann aus dem trockenen Umland ans Wasser. Mokoro, Motorboot und Pirschfahrt sind in diesen Monaten gleichzeitig möglich. Für Reisende aus Europa fällt die Hochwassersaison in den Sommer.
Wer nach dem richtigen Afrika sucht, beginnt am besten mit vier Fragen. Die erste gilt dem Motiv: Tiere, Stille, Kultur oder Meer. Die zweite gilt dem Monat, denn fast jedes Land hat seine eigene Hochsaison, und sie liegt selten dort, wo man sie vermutet. Die dritte gilt den Mitreisenden, weil manche Erlebnisse ein Mindestalter oder eine gewisse Kondition verlangen. Die vierte gilt der Zeit, die zur Verfügung steht.
Aus diesen vier Antworten ergibt sich meist schon eine kurze Liste. Radermacher Reisen hat in zehn afrikanischen Ländern Häuser im Portfolio, vom Zeltcamp im Okavango-Delta bis zum Hotel auf einer Granitklippe am Nil. Die folgenden Abschnitte ordnen diese zehn Länder nach Reisemotiven und nennen jeweils die Monate, in denen sie am meisten geben.
Eine Faustregel hilft beim Einstieg: Im südlichen Afrika liegen die besten Safari-Monate im europäischen Sommer, im Norden und Osten des Kontinents bietet der europäische Winter besondere Fenster. Wer im Juli reisen möchte, schaut nach Botswana, Namibia oder Südafrika, wer im Januar oder Februar reisen möchte, nach Ägypten, Tansania oder Ruanda.
In Botswana entscheidet das Wasser. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als beste Reisezeit, im Juni und Juli erreicht das Okavango-Delta seinen höchsten Wasserstand. Das Mombo Camp liegt auf Chief's Island im Moremi-Wildreservat, mitten im Delta. Am Linyanti im Norden setzt DumaTau mit Zeltsuiten über der Lagune einen zweiten Schwerpunkt, im Chobe-Nationalpark sammeln sich große Elefantenherden am Flussufer. Die Regenzeit von November bis April bringt grüne Landschaften, Zugvögel und weniger Besucher.
In Tansania bestimmen die Herden den Kalender. Im Februar erreicht die Kalbungssaison in den Ndutu-Ebenen ihren Höhepunkt, dann kommen dort bis zu 8.000 Gnukälber an einem Tag zur Welt. Die Ngorongoro Crater Lodge liegt direkt am Rand der Caldera, im selben Schutzgebiet, zu dem auch Teile der Ndutu-Ebenen gehören. Für die große Gnuwanderung im Norden empfehlen sich Juli bis September, etwa von der Faru Faru Lodge im Grumeti-Reservat aus. Ballonfahrten über der Serengeti zeigen die Herden aus der Luft.
Südafrika ist das vielseitigste der drei Länder. Pirschfahrten im Kruger-Gebiet lohnen besonders von Mai bis September, das Royal Malewane liegt dort mit drei Häusern. Am Kap blüht es von September bis November, und das Delaire Graff Lodges & Spa verbindet auf dem Helshoogte-Pass die Weinregionen Stellenbosch und Franschhoek. Vor Hermanus lassen sich zwischen Juni und November Wale beobachten.
Ruanda bietet ein Erlebnis, das sich in Minuten bemessen lässt. Im Volcanoes-Nationalpark erlaubt eine Genehmigung genau eine Stunde bei einer habituierten Gorillafamilie. Die Gruppen umfassen höchstens acht Personen, das Mindestalter liegt bei 15 Jahren. Der Tag beginnt um sieben Uhr mit einer Einweisung in Kinigi, danach führt der Aufstieg durch Bambuswald an den Hängen der Virunga-Vulkane.
Wie lange der Weg dauert, entscheiden die Gorillas selbst. Je nachdem, wo die Familie an diesem Morgen frisst, dauert die Wanderung zwei bis sechs Stunden. Wer gut zu Fuß ist, genießt den Aufstieg als Teil der Begegnung. Die Begegnung selbst verläuft ruhig: Die Tiere fressen Bambustriebe, die Jungen spielen, der Silberrücken ruht.
Die besten Monate sind die Trockenzeiten von Dezember bis Februar und von Juni bis September, dann sind die Wege gut begehbar. Das One&Only Gorilla's Nest liegt inmitten der Vulkanberge des Nationalparks und damit nah am Ausgangspunkt. Wer mehr Zeit hat, ergänzt die Reise um die Schimpansen im Nyungwe-Nationalpark oder um ruhige Tage am Kivu-See. Auf dem Congo-Nile-Trail führen Wanderungen mit weiten Ausblicken durch das Hochland. Da die Genehmigungen streng begrenzt sind, sichern wir sie früh.
Zehn Länder, zwölf Monate: die Kurzfassung
Botswana: Mai bis Oktober, höchster Wasserstand im Okavango-Delta im Juni und Juli.
Tansania: Februar für die Kalbung in Ndutu, Juli bis September für die Gnuwanderung im Norden.
Südafrika: Mai bis September im Kruger-Gebiet, September bis November am Kap.
Ruanda: Dezember bis Februar und Juni bis September.
Namibia: Mai bis Oktober.
Marokko: März bis Mai und September bis November. Ägypten: Oktober bis April.
Seychellen: April, Mai, Oktober, November. Mauritius: Mai bis Dezember. Mosambik: Mai bis Oktober.
Die passende Kombination planen wir persönlich: +49 711 214 787 54, info@radermacherreisen.de
Namibia ist das Land für Reisende, die Raum suchen. Im Deadvlei stehen die schwarzen Stämme von Kameldornbäumen auf einer weißen Tonpfanne, schätzungsweise 600 bis 900 Jahre alt. Die trockene Luft konserviert das Holz seit Jahrhunderten. Darüber erhebt sich die Düne Big Daddy mit rund 325 Metern.
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt auch hier als beste Reisezeit, mit milden Tagen und klaren Nächten. Kwessi Dunes liegt auf einer privaten Konzession im NamibRand-Reservat, manche Schlafzimmer öffnen sich zu Sternenzimmern unter freiem Himmel. Weiter nördlich, im Kaokoveld, steht das Hoanib Valley Camp zwischen Bergen und Trockenflüssen, in einer Gegend, in der Wüstenelefanten, Giraffen und Oryx leben. Im Etosha-Nationalpark sammeln sich in der Trockenzeit Elefanten, Löwen und Giraffen an den Wasserstellen, per Kleinflugzeug erreicht man die entlegene Skelettküste. An der Küste bleibt es dank des Benguelastroms auch im Sommer angenehm kühl. Im Fish River Canyon im Süden führen Wanderungen durch eine der größten Schluchten Afrikas. Namibia eignet sich besonders für Paare und für Reisende, die Landschaft und Fotografie höher gewichten als die Zahl der Tierbeobachtungen. Die Entfernungen sind groß, deshalb planen wir Kleinflüge zwischen den Regionen ein.
Afrika lässt sich auch über Kultur erleben. Marokko und Ägypten verbinden Kultur, Landschaft und kurze Flugzeiten aus Europa.
Marokko zeigt sich im Frühling von März bis Mai und im Herbst von September bis November von seiner mildesten Seite, im Winter sind Reisen in die Wüste angenehm. Die Kasbah Tamadot liegt am Fuß des Atlasgebirges, etwa eine Autostunde von Marrakesch entfernt, mit 27 Zimmern, Suiten und Zelten. Von dort führen Wanderungen mit einem Berberführer in den Atlas, in Merzouga wartet der Sonnenuntergang auf einem Dünenkamm. In Fès lassen sich Gewürzmärkte und Handwerk erleben, in Essaouira reitet man am Atlantikstrand.
Ägypten bietet von Oktober bis April die besten Bedingungen. Dann lassen sich eine Nilfahrt von Luxor nach Assuan, die Tempel von Karnak und Philae und eine Ballonfahrt über dem Tal der Könige ohne Hitze verbinden. Im Herbst kühlt die Luft angenehm ab, ideal für Stadtbesichtigungen in Kairo und Luxor. In den Oasen, etwa in Siwa, führen Geländefahrten zu stillen Salzseen. Das Sofitel Legend Old Cataract Aswan steht auf einer Klippe aus Rosengranit am Nilufer, mit Blick auf die Insel Elephantine. Hier trank schon Agatha Christie ihre Cocktails. Wer im Sommer reist, verlegt den Schwerpunkt ans Rote Meer.
Viele Afrika-Reisen enden am Indischen Ozean, und drei Länder bieten dafür sehr unterschiedliche Stimmungen.
Die Seychellen sind ein Ganzjahresziel, im April und Mai sowie im Oktober und November ist das Meer besonders ruhig. Auf Praslin schützt das Vallée de Mai einen Palmwald, der sich seit prähistorischer Zeit kaum verändert hat. Dort wächst die Coco de Mer mit dem größten Samen des Pflanzenreichs. Fregate Island Private ist knapp drei Quadratkilometer groß, hat 17 Villen und sieben Strände und ist bekannt für ihre seltene Pflanzen- und Tierwelt. Auf den Seychellen führen außerdem Kajaktouren durch Mangroven.
Mauritius zeigt sich von Mai bis Dezember trocken und sonnig, Wanderer steigen auf den Le Morne Brabant, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Mosambik lohnt von Mai bis Oktober, Walbeobachtungen gelingen besonders zwischen Juli und Oktober. Im Meeresschutzgebiet des Bazaruto-Archipels leben Dugongs und Meeresschildkröten, auf der Insel Benguerra liegen das Benguerra Island und das Kisawa Sanctuary. Taucher finden auf Mauritius von November bis März besonders klare Sicht. Mosambik lässt sich zudem mit dem Gorongosa-Nationalpark verbinden, der Küste und Wildnis in einer Reise zusammenbringt.
Die gefragtesten Wochen sind knapp. Für beliebte Camps im Okavango-Delta empfiehlt sich in der Hochwassersaison eine Buchung neun bis zwölf Monate im Voraus. In Ruanda sind die Gorilla-Genehmigungen streng begrenzt, und in den Ndutu-Ebenen sind die Zeltcamps im Februar voll ausgelastet.
Deshalb beginnt eine gute Afrika-Route mit dem Termin, der am wenigsten beweglich ist. Wer die Kalbung erleben möchte, legt den Februar fest und baut Sansibar oder die Seychellen danach. Wer im europäischen Sommer reist, verbindet das Okavango-Delta mit Namibia oder mit Südafrika. Wer Gorillas sehen möchte, plant Ruanda als eigenen Abschnitt mit mindestens zwei Nächten. Für Familien mit Kindern unter 15 Jahren planen wir Ruanda mit anderen Programmpunkten, etwa Bootsfahrten auf dem Kivu-See, oder wählen Südafrika mit kurzen Wegen.
Einen ausführlichen Einblick in das südliche Afrika bietet unser Magazin zu Südafrika, das digital zum Blättern bereitsteht. Wer beides möchte, Tiere und Meer, beginnt mit der Pirsch und endet am Wasser. Für alle zehn Länder gilt: Die richtige Wahl entsteht im Gespräch über Motiv, Monat und Mitreisende.
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Radermacher Reisen steht für Exklusivität. Getreu dem Motto «Außergewöhnliche Menschen entscheiden sich für außergewöhnliche Reisen» gestalten wir für Sie exklusive Rundreisen.
Exklusivität bedeutet für uns: Keine Rundreise gleicht der anderen. Da jede Reise immer neu und individuell nur für Sie zusammengestellt wird. Wie? Verraten Sie uns einfach, was Sie sehen und erleben wollen. Aufgrund unseres Erfahrungsschatzes kreieren wir so für Sie Wow-Erlebnisse sowie unvergessliche Momente.
Diese Exklusivität bedeutet für Sie: Sie müssen sich um nichts Gedanken machen. Das übernehmen wir: Angefangen beim Flug, über den Shuttle bis hin zur Auswahl exquisiter Hotels, Resorts sowie Hideaways mit besonderem Flair. Dabei legen wir bei einer Rundreise höchsten Wert auf Luxus, Gastronomie, Service und Entspannung. Das Hotel soll noch mehr können? Kein Problem. Dank unserer langjährigen Erfahrung in der Reisewelt sowie dem weltweiten Netz an kompetenten Partnern und Leistungsträgern, finden wir für Sie das perfekte Hotel. Ganz nach Ihrem Geschmack: Ob Sport, Action, Nachhaltigkeit, private Insel oder Abenteuer inmitten des Dschungels, ganz ohne Strom.
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Für eine erste Safari eignet sich Südafrika besonders gut. Das Land verbindet Pirschfahrten im Kruger-Gebiet mit Kapstadt, den Weinregionen und der Küste in einer einzigen Reise. Internationale Flüge erreichen Kapstadt und Johannesburg, Inlandsflüge verbinden die Regionen. Viele Airlines verbinden Europa direkt mit Südafrika, auch ab Frankfurt und München.
Die beste Zeit für Pirschfahrten liegt zwischen Mai und September, wenn die Trockenzeit die Tiere an die Wasserstellen führt. Am Kap blüht es von September bis November. Das Royal Malewane im Kruger-Gebiet und das Delaire Graff Lodges & Spa auf dem Helshoogte-Pass decken beide Seiten des Landes ab. Vor Hermanus lassen sich zwischen Juni und November Wale beobachten.
Wer bereits Safari-Erfahrung hat oder mehr Wildnis sucht, wählt Botswana oder Tansania. Für Familien mit jüngeren Kindern bleibt Südafrika die unkomplizierteste Wahl, weil Wege kurz und Unterkünfte vielfältig sind. Wir stimmen Route, Häuser und Reisedauer auf Ihre Erwartungen ab.
Die beste Reisezeit für eine Safari hängt vom Land ab, liegt aber im östlichen und südlichen Afrika meist in der Trockenzeit. In Botswana und Namibia gelten Mai bis Oktober als ideal, in Südafrika Mai bis September, in Tansania Juni bis Oktober.
Dazu kommen besondere Fenster. Im Okavango-Delta erreicht das Wasser im Juni und Juli seinen höchsten Stand, dann sind Mokoro, Motorboot und Pirschfahrt gleichzeitig möglich. In Tansania erreicht die Kalbungssaison in den Ndutu-Ebenen im Februar ihren Höhepunkt, die große Gnuwanderung im Norden folgt von Juli bis September. In Ruanda gelten Dezember bis Februar und Juni bis September als beste Monate für die Gorilla-Wanderung.
Die Regenzeit hat eigene Reize: grüne Landschaften, Zugvögel und weniger Besucher. Wer fotografiert, schätzt das klare Licht der Trockenzeit, Namibia zeigt dann klare Nächte. Deshalb klären wir zuerst, was Sie sehen möchten, und wählen danach Land und Monat.
Botswana passt zu Reisenden, die Wasser und Ruhe suchen, Tansania zu Reisenden, die große Herden erleben möchten. Im Okavango-Delta verbinden sich Mokorofahrten, Bootsfahrten und Pirschfahrten, besonders zwischen Juni und August.
Das Mombo Camp auf Chief's Island liegt mitten im Delta, DumaTau am Linyanti im Norden. In Tansania bestimmen die Gnus den Kalender. Im Februar kommen in den Ndutu-Ebenen bis zu 8.000 Kälber an einem Tag zur Welt, von Juli bis September zieht die Wanderung in den Norden. Die Ngorongoro Crater Lodge liegt am Rand der Caldera, die Faru Faru Lodge im Grumeti-Reservat.
Beide Länder lassen sich auch nacheinander bereisen, dann meist in getrennten Reisen, weil die besten Monate unterschiedlich liegen. Botswana bietet in der Hochwassersaison die wasserreiche Variante, Tansania im Februar das Schauspiel der Kalbung. Für beide Länder empfiehlt sich eine frühe Buchung. Wir empfehlen die Wahl nach Motiv und Monat.
Im europäischen Sommer herrscht im südlichen Afrika Winter, und genau dann beginnen viele der besten Safari-Monate. In Botswana liegen die Tagestemperaturen zwischen Juni und August um 25 Grad, die Morgen sind mit rund sieben Grad frisch.
Nachts kann die Temperatur im Okavango-Delta nahe an den Gefrierpunkt fallen. Eine warme Jacke für die frühen Pirschfahrten gehört deshalb ins Gepäck. Eine verbreitete Fehlannahme ist, dass Afrika grundsätzlich heiß sei. Hitze wird eher im Oktober zum Thema, wenn es im Delta über 40 Grad erreichen kann. In Tansania herrscht von Juni bis Oktober ebenfalls Trockenzeit, in Ruanda sorgt die Höhenlage das ganze Jahr für milde Temperaturen.
Für Reisende aus Europa ist die Sommerzeit damit oft ideal: Schulferien, Hochwasser im Delta und milde Tage fallen zusammen. Auch Namibia und Südafrika zeigen sich in diesen Monaten von ihrer trockenen, klaren Seite. Wir planen Kleidung, Tagesablauf und Häuser passend zur Jahreszeit.
Die Gorilla-Wanderung im Volcanoes-Nationalpark in Ruanda ist ab 15 Jahren erlaubt. Jede Genehmigung gilt für eine Stunde bei einer habituierten Gorillafamilie, die Gruppen umfassen höchstens acht Personen.
Der Tag beginnt um sieben Uhr mit einer Einweisung in Kinigi. Der Aufstieg führt durch Bambuswald an den Hängen der Virunga-Vulkane und dauert zwei bis sechs Stunden, je nachdem, wo sich die Familie aufhält. Eine gute Grundkondition macht den Weg angenehm. Die Begegnung selbst verläuft ruhig: Die Tiere fressen Bambustriebe, die Jungen spielen, der Silberrücken ruht. Die besten Monate sind Dezember bis Februar und Juni bis September.
Für Familien mit jüngeren Kindern bietet Ruanda weitere Erlebnisse, etwa Bootsfahrten auf dem Kivu-See. Das One&Only Gorilla's Nest liegt inmitten der Vulkanberge und nah am Ausgangspunkt. Da die Genehmigungen streng begrenzt sind, sichern wir sie früh und planen den Tag rund um die Wanderung. Wer mehr Zeit hat, ergänzt die Reise um die Schimpansen im Nyungwe-Nationalpark.
Für die gefragtesten Zeiten empfiehlt sich ein Vorlauf von neun bis zwölf Monaten. Das gilt besonders für beliebte Camps im Okavango-Delta während der Hochwassersaison zwischen Mai und August.
In Ruanda sind die Gorilla-Genehmigungen streng begrenzt, und in den Ndutu-Ebenen in Tansania sind die Zeltcamps im Februar voll ausgelastet. Für Marokko, Ägypten, Mauritius und die Seychellen reicht meist ein kürzerer Vorlauf, weil dort mehr Häuser zur Auswahl stehen und die Saisons breiter angelegt sind.
Die Planung beginnt deshalb mit dem Termin, der am wenigsten beweglich ist: der Kalbung im Februar, dem Hochwasser im Delta oder der Gorilla-Genehmigung. Alle weiteren Abschnitte der Reise ordnen wir darum herum. Für Botswana und Tansania sichern wir zuerst die Camps und planen danach die Flüge. Für eine Reise im Sommer 2027 lohnt es sich also, schon jetzt zu beginnen. So bleibt auch eine Kombination aus Safari und Badeurlaub planbar.
Vor jeder Afrika-Reise klärt Radermacher Reisen vier Punkte: das Reisemotiv, den Monat, die Mitreisenden und die verfügbare Zeit. Aus diesen Antworten entsteht die kurze Liste der passenden Länder.
Das Motiv entscheidet zwischen Tieren, Stille, Kultur und Meer. Der Monat entscheidet, welches Land gerade seine beste Zeit hat, etwa Botswana im Juni oder Ägypten im Winter. Die Mitreisenden bestimmen, ob Altersgrenzen gelten, etwa bei der Gorilla-Wanderung ab 15 Jahren. Die Zeit bestimmt, wie viele Regionen sinnvoll in eine Reise passen.
Danach wählen wir aus zehn Ländern und dem Portfolio die Häuser, die zu Ihrer Reise passen, und stimmen Flüge und Übergänge ab. Auf Wunsch stellen wir zwei Länder gegenüber, damit die Entscheidung auf einer klaren Grundlage steht. Auch Kombinationen mit dem Indischen Ozean planen wir mit. Radermacher Reisen GmbH in Stuttgart berät persönlich, telefonisch unter +49 711 214 787 54 oder per E-Mail an info@radermacherreisen.de.
Eine Safari lässt sich gut mit einigen Tagen am Indischen Ozean verbinden. Die Seychellen, Mauritius und Mosambik bieten dafür drei unterschiedliche Stimmungen.
Mosambik verbindet Küste und Wildnis am direktesten, etwa Tage im Bazaruto-Archipel mit Pirschfahrten im Gorongosa-Nationalpark. Auf der Insel Benguerra liegen das Benguerra Island und das Kisawa Sanctuary, im Meeresschutzgebiet leben Dugongs und Meeresschildkröten. Die Seychellen sind ganzjährig bereisbar, Mauritius zeigt sich von Mai bis Dezember trocken und sonnig, dort lohnt der Aufstieg auf den Le Morne Brabant. Auf den Seychellen schützt das Vallée de Mai einen Palmwald, der seit prähistorischer Zeit kaum verändert ist, und Fregate Island Private bietet 17 Villen und sieben Strände.
Wer im europäischen Sommer reist, verbindet das Okavango-Delta oder Südafrika mit Mauritius oder Mosambik, beide haben dann ihre trockene Zeit. Die Reihenfolge ist fast immer dieselbe: erst die Pirsch, dann das Meer. Wir planen die Übergänge so, dass die Flugzeiten kurz bleiben.
Für eine kürzere Reise ohne Safari eignen sich Marokko und Ägypten, weil die Flugzeiten aus Europa kurz sind und Kultur und Landschaft nah beieinanderliegen. Marokko zeigt sich im Frühling und Herbst am mildesten, Ägypten von Oktober bis April. In Marokko lohnt im Winter ein Abstecher in die Wüste bei Merzouga, in Ägypten verlegt man den Schwerpunkt im Sommer ans Rote Meer.
In Marokko verbindet die Kasbah Tamadot am Fuß des Atlasgebirges, etwa eine Autostunde von Marrakesch entfernt, Bergwanderungen mit der Stadt. In Ägypten lassen sich eine Nilfahrt von Luxor nach Assuan, die Tempel von Karnak und Philae und eine Ballonfahrt über dem Tal der Könige verbinden. Das Sofitel Legend Old Cataract Aswan steht auf einer Klippe aus Rosengranit am Nilufer.
Beide Länder eignen sich für eine Woche oder ein verlängertes Wochenende. Wir empfehlen die Wahl nach Stimmung: Berge, Gärten und Medinas in Marokko, Tempel und Fluss in Ägypten.
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